„Frieda“ 100% natürliche Schafmilchseife

  • – Weil ich deinen Alltag verschönern möchte – Und als i-Tüpfelchen wird diese schicke Seife eine hübsche Dekoration in deinem Badezimmer sein –

Liebe Leserin, lieber Leser und Seifenfreunde!

Ich freue mich sehr, euch eine weitere Seifenkreation zeigen zu können. Eine luxuriöse Schafmilch-Seife sollte es diesmal werden und ich glaube, da könnte ein neuer Liebling von mir geschlüpft sein… 😊
Optisch ist das Seiflein eher schlicht gehalten, aber der lustige Schafstempel durfte natürlich nicht fehlen. Das gute Stück war Teil einer kürzlich getätigten Bestellung und ließ sich perfekt auf der Seife verewigen😊.

Von Hand zubereitet und mit Liebe verpackt. Meine kalt verseifte und 100 % natürliche handgemachte Seife ist mit Schafsmilch und Olivenöl angereichert : eine Allianz aus reichhaltigen und effektiven Inhaltsstoffen, um die Haut zu reinigen und gleichzeitig maximale Weichheit zu bieten ! Diese Seife ist für die tägliche Hygiene von Gesicht und Körper bestimmt und ideal für die ganze Familie um die empfindlichste Haut zu reinigen, ohne sie anzugreifen.

Das sanfte und wohltuende Pflegeprodukte aus Schafmilch und Schafwolle sorgt für eine überaus zarte Haut. Das in der Schafwolle enthaltene Lanolin pflegt die Haut nachhaltig und erhält ihr natürliches Gleichgewicht sowie das der Haare • nährt und glättet die Epidermis • basierend auf vitaminreicher Schafsmilch.

Hier kommt also meine zweite Schafmilch-Seife….. dies war das Januar-Thema im „Gartehüsli“ mit Brigitte zusammen.

Seife machen mit möglichst heimischen Zutaten, das war hier im Gartehüsli unser Thema was Brigitte und ich vorhatten für diese Challenge. Das Beschaffen von Seifenzutaten gestaltet sich ja je nach dem manchmal etwas schwierig und ist auch teilweise kostenintensiv. Heimische Zutaten, beziehungsweise regionale Produkte die in unserer Landschaft oder Region vorherrschen, darauf wollten wir unseren Fokus richten, denn jede Landschaft produziert regionale Erzeugnisse, jede Kultur hat ihre eigenen Traditionen…. also auf zu regional und saisonal!

Das Seifensieden ist eine uralte Kunst und durch die vielen Variationsmöglichkeiten lassen sich die verschiedensten, schäumenden Naturseifen herstellen. Seifen entstehen durch eine chemische Reaktion, der sogenannten Verseifung, von Ölen/Fetten und Lauge. Sie lösen ihrerseits Fett und Schmutz und bilden Schaum. Damit die Naturseife auch pflegend wirkt, wird sie bei der Herstellung “überfettet”. Dafür wird ein Ölüberschuss eingerechnet, der beim Kontakt mit der Lauge nicht verseift, sondern rückfettend in der Seife verbleibt. Kräuter und Wildpflanzen lassen sich bei der Herstellung von Naturseifen auf verschiedene Weise als Zutaten verwenden: Getrocknet oder frisch hinzugegeben,
verleihen sie der Seife natürliche Farbtöne und wirken wie sanfte Peelings, selbst gemachte Ölauszüge aus Kräutern aus dem eigenen Garten oder selbst gepflückt aus Wiesen, Feldern, Wäldern und Bachufern etc…. z.B. Johanniskrautöl (Rotöl), Ringelblumen, Kamillen, Lavendel und viele mehr, können reine Öle/Fette ersetzen und ihre Heilwirkungen beisteuern. Stark gebrühte Kräutertees oder Milchgetränke lassen sich, statt destilliertem Wasser zum Anrühren der Lauge verwenden und geben Farbe. Mit ätherischen Ölen oder Parfümölen beduftet man die handgefertigten Seifen. Verschiedene oder alle Verwendungsarten können miteinander kombiniert werden um seine persönliche Seife
herzustellen. Man orientiert sich bei der Wahl der Wildpflanzen an ihren Eigenschaften; so wirkt beispielsweise Acker-Schachtelhalm straffend auf die Haut, Ringelblume entzündungshemmend und so weiter und so weiter….!

Meine „Frieda“ Schafmilchseife sollte schön weiss bleiben und daher keine Gelphase durchlaufen. Hierfür reichte schon ein kaltes Plätzchen im kühlen Treppenhaus… – und natürlich ab und zu ein liebevoller Kontrollblick, damit es dem guten Stück nicht zu warm wurde 😇. Insgesamt hat sich das Seiflein aber vorbildlich betragen, auch die Herstellung selber gestaltete sich völlig unproblematisch……ich konnte tiefenentspannt seifeln 😊. Noch was kurz zum Duft der Seife…. Beduftet ist die Gute mit dem Parfümöl Rice Flower……es ist eine exotische Blumennote mit grünen Aspekten…… ich mag den Duft sehr. Besonders gefallen hatte mir das Parfümöl schon öfter in früheren Seifen, deshalb bin ich dieses Mal ganz nach dem Motto: „Never change a running system“ vorgegangen und habe das PÖ wieder verwendet. Es verfärbt die Seife nicht und lässt den Seifenleim auch nicht andicken……

Kann eine Farbe ein Geruch sein? Ja! Schließe deine Augen und denke an frisch gemähtes Gras, zerriebene Blätter oder eine taubenetzte Wiese. Rufe dir deinen jüngsten Waldspaziergang ins Gedächtnis! Diese Leichtigkeit und Frische bringen “grüne” Düfte mit sich. Ob ich bei einer guten Freundin einen neuen Duft aufgeschnappt oder
aber unterwegs Witterung aufgenommen habe – Düfte begegnen uns überall. In der Parfumerie einen Duft zu beschreiben, bringt einen ins Wanken. Es ist gar nicht so einfach Düfte zu umschreiben…… Wie soll man das auch anstellen? Er war nicht blumig oder fruchtig, er war nicht rauchig – sondern anders. Irgendwie…..anders eben……Ich hoffe ihr könnt mir noch folgen.

Milchseifen zeichnen sich durch einen cremigen Schaum, ein schönes Waschgefühl und einen zusätzlichen Pflegefaktor für die Haut aus. Prinzipiell kann man jede Milch als Zugabe für Seife verwenden: z.B. Schafsmilch, Ziegenmilch, Kuhmilch, Eselsmilch, Stutenmilch, Buttermilch, Sojamilch, Kokosmilch, Mandelmilch etc. und es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese in die Seife zu geben: Für diese Seifenkreation habe ich folgende Herstellungsart gewählt: 1. Gesamtes Wasser für die Lauge durch Milch ersetzten. Hierfür sollte man unbedingt die benötigte Milchmenge vor der Seifenherstellung in Eiswürfelbehälter einfrieren. Das NaOH wird dann in kleinen Mengen unter ständigem Rühren zu den Milcheiswürfeln gegeben.
Achtung: in der Regel kommt es zu einen recht unangenehmen Ammoniak-Geruch, zum Ausflocken der Milch oder auch zu Verfärbungen. Es muss viel gerührt werden und peinlichst darauf geachtet werden, dass sich das gesamte NaOH auflöst. Da dies meist schwierig zu erkennen ist, sollte die Milch-Lauge hier sicherheitshalber immer durch einen Plastiksieb abgefiltert werden, bevor sie zu der gut abgekühlten Fett/Ölmischung gegeben wird.

Und nun kommen wir zu den Inhaltsstoffe der Seife:  Oliven, Schweizer Raps HO, Kokos, Schmalz, Schafmilch, Titan Dioxid, Schafwolle. Beduftet ist die Gute mit dem Parfümöl Rice Flower. NaOH berechnet für einen Laugenunterschuss, bezw. für eine Überfettung von 15%. Der Ölanteil ist dabei so hoch, dass die Seife überfettet ist, das heißt, beim Waschen wird der Haut mehr Öl zugeführt als abgewaschen wurde, somit wird die Haut bei jedem Waschen auch gepflegt und geschützt.

INCI / Ingredients: Olea Europaea Fruit Oil, BRASSICA CAMPESTRIS SEED OIL Cocos Nucifera (Coconut) Oil, ADEPS SUILLUS, Sodium Hydroxide, Sheep Milk, Titanium Dioxide.

Da ich noch einen Rest Seifenleim übrig hatte, konnte ich meine neuen wunderschönen Blattformen von BABA N YOU befüllen.

Glücklich und zufrieden verabschiede ich mich nun an dieser Stelle und hoffe Ihr habt Freude an den Fotos.

Ich wünsche Euch allen eine schöne und gute Zeit.

Und wie immer sage ich an dieser Stelle bis zur nächsten Seife. Herzlichen Dank für deine Aufmerksamkeit und dein Vertrauen in meine Arbeit.

Liebe kreative Grüsse

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