“Magnolia” Magnolienseife

Liebe Leserin, lieber Leser

Wenn die Tage endlich wieder länger werden, die Temperaturen wieder steigen, wir uns über jeden schon wärmenden Sonnenstrahl freuen, man den täglichen Arbeitsweg bereits im Hellen zurücklegen kann, man im Freien empfangen wird von einem schönen Vogelkonzert, die Pflanzenwelt grüne Triebe ans Tageslicht schiebt, süsser Blumen- und Blütenduft einen in die Nase steigt, dann steht der Frühling vor der Tür.
Ich freue mich ganz besonders über diese schöne Jahreszeit.

Ich möchte gerne einige Seifen kreieren, zum Thema Frühling. Anfangen möchte ich mit einer Magnolienseife.
Im letzten Frühjahr habe ich aus Magnolienblüten ein feines Magnolienöl hergestellt, welches jetzt Verwendung gefunden hat in meiner neuen Magnolia. Auch sonst bin ich fleissig  am Blüten sammeln wie: Löwenzahn, Kirschblüten, Apfelblüten, Schlüsselblümchen, Gänseblümchen etc……um damit feine Frischpflanzenöle herzustellen und somit noch weitere Frühlingsseifen kreieren zu können.

Zurück zu meiner Magnolienseife. Das Rezept besteht aus folgenden Inhaltsstoffen: Magnolienmazerat, Kokos, Raps HO, Bienenwachs, Kaolincrème. Der feine Duft ist eine Mischung aus den Parfümölen Magnolie und Monoi de Tahiti. Die Überfettung beträgt 9%.

Vielleicht noch kurz etwas zu der angewendeten Technik. Ich wollte unbedingt mal die Mirror Glaze-Technik anwenden, zum allerersten mal. Ihr kennt das unter Umständen von den farbigen Torten. Im www findet man viele Videos dazu. Ich hab mir gedacht, wenn das bei Torten geht, warum nicht auch bei Seifen. Zuerst habe ich den Rohling in Fliederfarben gemacht und in einem zweiten Arbeitsschritt den verschiedenfarbigen Seifenleim darüber laufen lassen. _Tja……..das ist leichter gesagt als getan…….meine Güte gibt das eine Riesensauerei. Man lässt ja den neuen Seifenleim über die Seife laufen, viel vom Seifenleim landet auf der Ablage. Um nicht zuviel Verlust zu haben, schaufelte ich diesen wieder zurück ins Becken und liess ihn dann wieder über die Seifen laufen. Also diese Technik ist recht aufwendig und man muss sich total beeilen, eigentlich recht stressig. Naja…….das Magnolienseifchen hat dann doch noch sein Kleidchen bekommen.

Es ist ein wunderbar zartes Seifchen geworden mit einem schönen, angenehm pflegenden Schaum. Die Haut fühlt sich nach dem Waschen so richtig weich und eingecrèmt an. Auch der zarte Frühlingsduft hat mich total überzeugt.

Liebe Grüsse

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“Bananita” Bananenseife

Hallo liebe Leserin, lieber Leser

Liebe Seifenfreunde, ich freue mich sehr, Euch meine neue Bananenseife vorstellen zu dürfen.

Schon länger wollte ich endlich wieder mal eine Bananenseife herstellen, da ich einige überreife Bananen zu Hause hatte, welche ich nicht mehr essen mochte (reife Bananen mag ich nicht sehr gerne zum essen, ich bevorzuge diese lieber knackig), ergab sich idealerweise gerade die Gelegenheit Bananenseife zu machen.

In der Banane stecken nicht nur viele Vitamine, sie enthält auch zahlreiche wertvolle Mineralien und Enzyme.
Ihre positiven Wirkungen entfaltet die Banane nicht zuletzt auch auf der Haut.
Meine Bananenseife enthält neben wertvollen Ölen auch frisch pürierte Bananen und duftet zugleich herrlich frisch-süss. Eine Duftbeschreibung ist ja gar nicht so einfach zu machen, aber ich versuche es mal so:

Meine Duftmischung besteht aus dem Parfümöl Wild violet welches etwas blumig riecht, mit einem Hauch Grün und einem Spritzer Frische, ferner dem Parfümöl Fresh Mango, ein herrlich frischer, intensiver Duft nach Mangos. Für alle FreundInnen von leckeren Fruchtdüften das absolute Muss. Eine leichte Süße gepaart mit einem intensiven Fruchtaroma vermittelt Ihnen Wohlgefühl und Frische. Ein Hauch Parfümöl Nevonia ist auch in der Mischung, welches fein dezent nach Nivea riecht, finde
ich aber viel besser.

Diese Seife sieht nicht nur hübsch aus, sondern pflegt die Haut seidig zart,  dank einem hohen Anteil an Kakaobutter.
Die Haut trocknet auch nach vielen Anwendungen nicht aus, wird sanft gereinigt und gepflegt.
Bananen enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, spenden Feuchtigkeit und verfeinern das Hautbild.
Dank des hohen Zuckergehalts, verleiht dieses Seifchen ganz nebenbei einen ganz besonders cremigen Schaum.
Ein wahres Verwöhnerlebnis zum Duschen oder Händewaschen, für alle die Bananen lieben.

Inhalt:

Olivenöl, Sonnenblumenöl HO, Kokos, Kakaobutter, frische Bananen püriert, Kokosmilch, dest. Wasser, Parfümöl Fresh Mango, Wild violet, wenig Nevonia. Die Überfettung beträgt hier 11%.

Der lustige Äffchenstempel kommt von Omar Lopéz, Spanien und ist handgemacht.

Vom restlichen Seifenleim sind noch Mondformen entstanden.

Liebe Grüsse

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“Emel” Männerseife

Liebe Leserin, lieber Lerser

Ich habe wieder Seife gemacht, dieses mal wurde es eine tolle Männerseife, aber nicht nur. Alle die es gerne etwas herber mögen, profitieren von diesem Duft.
Männerseifen siede ich eigentlich eher selten, oder dann meistens für einen bestimmten Anlass. Dieses Seifchen entstand im Rahmen eines Familienanlasses, genauer gesagt für einen Männergeburtstag. Hierbei habe ich etwas mehr produziert, so dass ich einige Stücke in meinen Shop stellen kann.

Inhalststoffe:

Raps HO, Kokos, Schweineschmalz, Oliven, Rizinus, dest.Wasser. Parfümiert ist das gute Stück mit dem Parfümöl Aqua Di Gio und etwas Torso. Die Überfettung
beträgt 8%.

Liebe Grüsse

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Kaffeekränzchen

Liebe Leserin, lieber Leser!

Buongiorno Italia! Die neuen Kaffee-Seifen sind da und sie riechen einfach unwiderstehlich fein. Ich habe gleich zwei Ausführungen gemacht, einmal eine Milchkaffeeseife, eine helle Variante, welche eine tolle glatte Struktur hat und zum zweiten eine dunkle Seife mit frischem Kaffeesatz drin für den Peeling-Effekt.
Eine Kaffeeseife ist ideal gegen Knoblauchfinger und andere Küchengerüche wie Zwiebel und Fisch und entfernt diese an den Händen. “Kaffeekränzchen” so nenne ich das neue Seifenstück, ist die Naturseife mit dem italienischen Flair!

Die handgemachte Kaffee Seife ist für alle Hauttypen geeignet, auch für empfindliche und sensible Haut. Kaffee soll ebenfalls gegen Cellulite wirken. Nicht nur das ihm eine straffende Wirkung nachgesagt wird, er soll auch die Durchblutung der Haut anregen und dadurch die Zellen rascher regenerieren lassen.

Das Kaffeebohnen-Mazerat habe ich bereits vor einigen Wochen gemacht. So durfte das Öl reifen und nahm den Kaffeebohnengeschmack so schön auf.

Inhaltsstoffe:

Kaffeebohnenöl, Olivenöl, Kokos, Schmalz, Erdnussöl, Kakaobutter, Rizinus, Salz, Zucker, Maulbeer-Seide, starker Kaffee für die Lauge, frischen Kaffeesatz (bei der dunklen Variante), Pigmente. Der Duft besteht aus dem ätherischen Öl Blutorangen, den Parfumölen Black Café, White Chocolate und Honey Wash. Die Überfettung beträgt 10%.

Ich danke herzlich für Eure Aufmerksamkeit.

Liebe Grüsse

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Waldseife

Liebe Leserin, lieber Leser,

Für unser 33. Gartehüsli-Thema haben Brigitte und ich etwas ganz Besonderes geplant, nämlich eine Waldseife. Eine Waldseife mit Zutaten welche wir im Wald gesucht und gesammelt haben.

Im letzten Herbst kam Brigitte mich besuchen und wir machten zusammen einen ausgiebigen Waldspaziergang entlang eines Bächleins. Es war ein schöner und heisser Herbsttag (fast noch hochsommerlich heiss). Am Bachufer haben wir uns hingesetzt und über Gott und die Welt vergnügt geplaudert.

Brigitte hat fleissig Eicheln und Rosskastanien gesammelt auf unserem Spaziergang und ich habe Eichenrinde mit nach Hause genommen.

Aus diesen Zutaten und noch anderen welche man so im Wald findet wollten wir also unsere Waldseife kreieren.

Warum tut uns der Wald so gut haben wir uns gefragt

An heissen Sommertagen bei grellem Sonnenschein kommt man ins Dunkel des Waldes. Angenehme Kühle verspürt man und Walddüfte steigen in die Nase, würzige, auch ein bisschen modrige, aber durchaus irgendwie wohlig. Dann drängen Geräusche uns ins Bewusstsein. Es knackt und raschelt, vielleicht sieht man ein Eichhörnchen vorbeihuschen. Wohin man auch schaut, überall Grün in unzähligen Schattierungen. Wald fühlt sich so wohl an, er entspannt und macht einen zufrieden. Der Wald stärkt die Abwehrkräfte. Waldluft einzuatmen ist sehr gesund, aktiviert die körpereigenen Zellen und hat zudem einen positiven Einfluss auf die Psyche.

Doch nun zurück zum Projekt Waldseife.

Was soll ich sagen, ich bin echt total glücklich mit dem Seifenbaby, denn sie ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt habe, was ja gar nicht so selbstverständlich ist, denn die Seifen haben ihren eigenen “Kopf” und machen manchmal was sie wollen. Im ernst jetzt, das ist wirklich so.

Wie ich schon oben erwähnt habe, sind viele gute Zutaten aus dem Wald ins Seifchen gewandert wie: Ahornspänehydrolat, Eichenrindenhydrolat, Mazerate aus Schlüsselblümchen und Harzöl……etc….

Ich habe das Rezept Noble gewählt, aber an Stelle vom Olivenöl Schlüsselblümchen- Mazerat und Harzöl verwendet. Die Schlüsselblümchen und die harzigen Tannenzäpfen sind aber jeweils im Olivenöl eingelegt gewesen.

Die Überfettung liegt wie beim Rezept Noble bei 8%.

Hier noch mal die Rezeptur:

25% Raps HO, 25% Kokos, 25% Schmalz, je 10% Schlüsselblümchen- und Harzöl, 5% Rizinus. Für die Lauge habe ich Ahornspäne- und Eichenrinde-Hydrolat verwendet. Beduftet habe ich mit einer Mischung aus ätherischen Ölen von Fichtennadeln, Zedernholz und weil ich doch noch einen etwas blumigen und frischen Duft haben wollte kam das Parfümöl Lemon Dream dazu. Frischer Zitrusduft mit “Hintergrund” Diese leckere Mischung von Zitrusdüften weckt Energie und Frische – ohne in der Nase zu stechen. Leichte Süße und eine zarte, warme Hintergrundnote ergeben einen angenehmen “Ganztagsduft”.

Ich bin heilfroh, dass der Seifenleim nicht angedickt hat und sehr lange flüssig geblieben ist, denn sonst wäre mein Vorhaben, die Hirschformen zuerst zu befüllen, diese danach im Dividor zu platzieren und anschliessend den Seifenleim mit den verschiedenen Grün- und Brauntönen darauf zu giessen geplatzt. Alles hat so gut geklappt, dass mir sogar noch Zeit blieb für einen Swirl.

Alles in Allem, war das ein sehr schönes Thema das Projekt Waldseife.

Und nun möchte ich Euch natürlich nicht die Bilder vorenthalten.

Viel Spass beim Gucken.

Ich danke Euch für die Aufmerksamkeit.

Herzliche Grüsse und bis bald…………………

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Und hier ist der Hirsch aus dem Bild gelaufen….

Waldseife mit Hirsch:

Waldseife ohne Hirsch:

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Löwenzähnchen

Liebe Leserin, lieber Leser

Ich wünsche Euch ein frohes und vor allem ein gesundes neues Jahr und hoffe, Ihr seid alle gut im 2019 angekommen. Im noch jungen Jahr starte ich mit einer neuen Löwenzahnseife.

Löwenzahn – Wunderkraut statt Unkraut!

Löwenzahn bei Hautproblemen
Ausserlich kann der Löwenzahn wundergleiche Taten vollbringen. Hühneraugen, Hornhaut und Warzen beispielsweise werden zwei- bis mehrmals täglich mit dem weissen Pflanzensaft aus den Löwenzahnstängeln benetzt und können mit dieser Behandlung – nach mehrwöchiger Anwendung beseitigt werden.
Mit dem Älter werden zeichnet uns das Leben Spuren in Form von Mimikfalten, Krähenfüßen schlaffer Haut ins Gesicht. Wer auf natürliche Weise etwas dagegen tun möchte, der kann auch auf heimische Wildkräuter zurückgreifen. Denn Löwenzahn & Co sind wahre Powerpakete für die Schönheitspflege und Anti-Aging Kuren.

Im letzten Frühling habe ich eine Löwenzahn/Himalayasalz-Sole gemacht und diese in diesem Seifchen als Laugenflüssigkeit verwendet. Ich habe im Gartehüsli-Forum darüber geschrieben, wer nachlesen möchte Hier entlang:

Weitere Inhaltsstoffe für das Löwenzähnchen sind:

Löwenzahnmazerat (Löwenzahnblüten in Olivenöl), Raps HO, Kokos, Schmalz, Rizinus, Löwenzahn/Himalayasalz-Sole. Der Duft besteht aus dem Parfümöl Hidden scent. Es ist ein sehr zarter, romantischer und facettenreicher Duft – ein besonderer Duft mit edler Ausstrahlung. Die Ueberfettung beträgt 12%.

Das Seifchen ist in der Mischverseifung hergestellt, NaOH/KOH – 80/20.

Mit Hilfe der Mischverseifung können vor allem gut schäumende Seifen hergestellt werden. Im Gartehüsli-Forum haben Brigitte und ich schon Seifen mit dieser Technik hergestellt und darüber geschrieben. Wer gerne mehr darüber lesen möchte Hier entlang.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Liebe Grüsse

 

 

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“Innocent” Cashew-Milchseife

Liebe Leserin, lieber Leser

Ich freue mich, Euch eine weitere neue Seifenkreation zeigen zu dürfen. Und zwar ist  diesmal eine Cashew-Milchseife entstanden. Wer kennt diese bekömmlichen Nüsse
nicht, ich jedenfalls mag diese sehr als kleinen Snack. Aber wusstet Ihr, dass Cashews keine Nüsse sind, sondern Kerne?
Cashewkerne gehören aus botanischer Sicht nicht zu den Nüssen: Sie sind Kerne der Cashewbaum-Frucht. Dieser bis zu 15 Meter hohe Baum bildet birnenförmige,
verdickte Fruchtstiele aus, die als Cashewäpfel bezeichnet werden, aber nur Scheinfrüchte sind. Denn anders als alle anderen Früchte der Welt tragen sie ihre
Samen nicht im Inneren. Stattdessen wachsen am unteren Ende dieser Fruchtstiele die eigentlichen Früchte des Baums, die nierenförmigen Cashewnüsse.
Botanisch gesehen gehören diese tatsächlich zum Steinobst. In der hölzernen Schale der Steinfrucht wiederum befindet sich dann der etwa 2-3 cm große Cashewkern.

Nüsse allgemein sind sehr gesund und spielen keine geringe Rolle beim Anti-Aging. Doch Cashewnüsse stechen besonders heraus, denn ihr Gehalt an dem Anti-Aging Vitamin E
ist besonders hoch. Damit tragen sie besonders stark zu einer schönen und glatten Haut bei und bremsen den vorzeitigen Alterungsprozess der Haut.

Für mein Seifchen habe ich im Vorfeld Cashew-Milch hergestellt. Diese Milch kam als Laugenflüssigkeit ins Seifenrezept.

Milchseifen zeichnen sich durch einen besonders cremigen Schaum, ein schönes Waschgefühl und einen zusätzlichen Pflegefaktor für die Haut aus.
Prinzipiell kann man jede Milch als Zugabe für Seife verwenden: z.B. Schafsmilch, Ziegenmilch, Kuhmilch, Eselsmilch, Stutenmilch, Buttermilch, Sojamilch, Kokosmilch, Mandelmilch etc. und es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese in die Seife zu geben.

  • Inhaltsstoffe:

Erdnussöl, Kokos, Baumnussöl, Kakaobutter, Rizinusöl, Sonnenblumenöl HO, Roggenmehl, selbstgemachte Cashew-Milch. Beduftet habe ich mit dem ätherischen Lavendelöl und dem Parfümöl Figue & Brown Sugar. Das gute Stück ist ungefärbt und die Überfettung beträgt 15%.

Ein kleines Stückchen Seife habe ich angewaschen und den obligaten Schaumtest gemacht. Der Schaum ist wirklich wunderbar üppig, weich und total crèmig, bin ganz begeistert.

Nun wünsche ich Euch eine schöne und besinnliche Adventszeit.

Herzliche Grüsse

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“Nachtlichter” Weihnachtsseife

Liebe Leserin., lieber Leser

Bei der Seifenherstellung entstehen immer Seifenreste. Man schneidet die Kanten und hobelt die Seifen schön in Form und von den Anschnitten mache ich Seifenschnipsel. Nun war es wieder soweit, mein Sammelbehälter für Seifenschnipsel war voll und ich musste endlich Platz schaffen. Wohin mit den vielen schönen Seifenreste und Seifenabschnitte. Wegschmeißen zu schade, Aussalzen wäre eine Möglichkeit, nur was soll man aussalzen wenn diese Seife dann niemand verwendet und doch in die Tonne wandert. Und Putzseifen habe ich im Moment noch genug in Reserve. Vielleicht  dann verschenken an jemanden der sie aussalzen möchte, auch dies fruchtet nicht wirklich da jeder Seifensieder genug von dem Zeug hat.

Dabei kann man wirklich ganz wundervolle neue Seifen kreieren indem die Seifenschnipsel in einen neuen Seifenleim wandern.

Für meine neuste Kreation habe ich die Schnipsel ganz einfach in einem tiefschwarzen Seifenleim versenkt. Wow und siehe da………….., eine ganz eigenwillige neue Seife ist entstanden, welche mir persönlich total gut gefällt. Das Rezept des schwarzen Seifenleims ist gespickt mit ganz wundervollen Zutaten:

  • Inhalt:

Babassu, Schmalz, Distel HO, Kakaobutter, Rizinus, Meerwasser Monte Clérigo Portugal, Seifenschnipsel, Maulbeerseide. Gefärbt ist die Gute mit Buchenholzkohle und beduftet ist sie mit dem Parfümöl Bezaubern Captivate. Die Überfettung beträgt 9%.

Es sind eckige und runde Seifenstücke entstanden.

Hier auch noch zwei Bilder von den Runden:

Tja und jetzt musste ich gleich schmunzeln…………., denn auch bei diesem Seifenkind werden auch wieder Schnipsel entstehen…………….., welche irgendwann in einer anderen Seife zum Vorschein kommen werden.

Nun wünsche ich Euch eine schöne und besinnliche Adventszeit.

Herzliche Grüsse

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Lavender Stones mit viel Seide (3. Auflage)

Liebe Leserin, lieber Leser!

Meine geliebten Steinformen habe ich wiederum mit Seifenleim gefüllt. Ich mag diese Formen deshalb so sehr, weil die Seifen so wunderbar in der Hand liegen.

Die Optik der Seifen ist wunderbar glatt und fein geworden und ähneln doch richtigen Steinen. 

Im Rezept der Seifen sind folgende Inhaltsstoffe enthalten:

Lavendelöl, Olivenöl, Reiskeimöl, Kokos, Kakaobutter, Rizinusöl, Lavendelhydrolat, Salz und Zucker, Kaolincrème und vieeeeel  Maulbeerseide. Parfümiert habe ich mit den ätherischen Ölen von: Lavendel, etwas Anis und dem Parfümöl Wild Violet. Der Duft ist einzigartig geworden und gefällt meiner Nase sehr. Ehrlich gesagt untertreibe ich sogar etwas, gut Düfte sind natürlich Geschmacksache, aber in den Duft könnte ich mich reinlegen und träumen……! Der Duft von Lavendel kennt ihr ja ganz bestimmt und dass es eben nicht zu intensiv nur nach Lavendel riecht kam Anis dazu und das Parfümöl Wild Violet, welches man als tollen Veilchenduft mit viel Blume, ein Hauch Grün und ein Spritzer Frische beschreiben kann.

Wiederum ist es ein Topfswirl geworden und dabei entstand eine zarte Marmorierung mit den Pigmenten von U Makeit up: Silver Gray, Silver Green und Lavender von Vita von Waldehoe welcher mir sehr gefällt.

Diese Seifensteine sind bei meinen Kunden sehr beliebt und dürfen im Shop-Sortiment einfach nicht fehlen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und bis bald…………..

Liebe Grüss

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“Cheschtele” Rosskastanien-Seife

Liebe Leserin, lieber Leser

Es gibt Bäume die sind aus Parks oder aus dem Stadtbild kaum wegzudenken: Die imposanten Rosskastanien gehören bestimmt dazu.
Wegen ihres starken Schattenwurfes sind die Kastanienbäume im Sommer beliebte Biergartenbäume und können eine stattliche Höhe von bis zu 30 Metern erreichen.

Zwar besteht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den nicht essbaren Samen der Rosskastanie und denen der Esskastanie, botanisch aber sind sich diese beiden Bäume nicht näher verwandt: Während die Esskastanie zu den Buchengewächsen gehört, ist die Rosskastanie den Seifenbaumgewächsen zuzuordnen.

Diesen Herbst, an einem schönen Nachmittag, habe ich Rosskastanien auf einem Spaziergang gesammelt. Aus den Cheschtele habe ich eine Milch hergestellt, welche als Laugenflüssigkeit in die Seife kam. Das Fruchtfleisch einiger Cheschtele wurde püriert und wanderte ebenfalls in den Seifenleim. Die Rosskastanien enthalten natürliche Saponine und versprechen daher ein üppig schäumendes Seifchen. 

  • Inhalt:

Rizinus, Kakaobutter, Kokos, Reiskeim, Distel HO, Kastanienmilch, Zucker, Salz, Seide, Kastanie püriert. Die Überfettung beträgt 8% . Beduftet ist die Gute mit dem Parfümöl Nag Champa, es ist ein orientalischer, würziger, blumiger, erdiger, holziger Duft, mit Sandelholz, Moschus und Vanille.

Herzlich Grüsse

 

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